akustisches wegeleitsystem
31. Mai 1996 - 17. Juni 1996
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Mittels eines Mikrofons in der hoergalerie und einer Wandlermatrix begleitet F. M. Olbrisch den Aufstieg zum Ausstellungsraum mit Klängen aus der hoergalerie und aus dem Treppenhaus. Zudem sind zeitweise verschiedene Radiosender zu hören, da die teils sehr starke Sendeleistung des nahen Berliner Fernsehturms die Mikrophone zu Empfängern von Radiowellen umwandeln kann.
Sämtliche Klangereignisse werden über eine computergesteuerte Klangverwaltung aus der Geschichte und Gegenwart der hoergalerie abgeleitet.
Nur durch Eigenbewegung wird die 12kanalige Wandlermatrix aktiviert. Die BesucherInnen müssen also in Bewegung bleiben, um den Weg akustisch für sich zu erschließen.
In seiner Doppelfunktion als Klangweg vom südlichen Turmzugang durch die Treppenschnecke hinauf zum Galerieraum und als Medium der Dokumentation aller Klangprojekte umklammert das Akustische Wegeleitsystem subtil diesen noch unbekannten Ort. In seiner zeitlichen und räumlichen Dimension wird es selbst zur Infrastruktur.
zusätzliche: virtueller klangraum / realer raumklang