rebecca saunders myriad II – konzertinstallation 3.3. — 5.3. + 9.3. — 12.3.2022, 14 — 20 Uhr
Eröffnung: Mittwoch, 2.3.2022, 18 — 22 Uhr
In Zusammenarbeit mit Radialsystem

Konzertante Collagen von Rebecca Saunders mit den Werken:
„Myriad — Klanginstallation“ (Rebecca Saunders und Martin Rein-Cano / TOPOTEK 1)
„fury” —  für Kontrabass solo (mit Caleb Salgado)
„blaauw” — für Trompete solo (mit Marco Blaauw)
„Neither” — für Trompeten Duo (mit Marco Blaauw und Nathan Plante)
„to an utterance — Study” für Klavier solo (mit Ernst Surberg)
„Hauch” — für Violine Solo (mit Chatschatur Kanajan)
„to and fro” — für Violine und Oboe (mit Chatschatur Kanajan und Simon Strasser)

Mit „Myriad II — Konzertinstallation“ im Berliner Radialsystem präsentiert singuhr — projekte ein neues Werk der international renommierten Komponistin Rebecca Saunders als Part 2 der Reihe MODULAR MUSIC. In stündlich wechselnden Collagen werden sechs Werke Saunders‘ von Musikern in (und mit) der Klanginstallation „Myriad" aufgeführt: „fury“ — für Kontrabass solo (mit Caleb Salgado), „blaauw“ — für Trompete solo (mit Marco Blaauw), „Neither“ — für 2 Trompeten (mit Marco Blaauw und Nathan Plante), „to an utterance — study“ für Klavier solo (mit Ernst Surberg), „Hauch“ — für Violine Solo (mit Chatschatur Kanajan) und „to and fro“ — für Violine und Oboe (mit Chatschatur Kanajan und Simon Strasser). Jeder Aufführungstag beginnt und endet mit der Stand-Alone-Variante der Klanginstallation, gefolgt von Collagen aus konzertanten Formen und installativen Zuständen.
Die interaktive Klanginstallation „Myriad“, die Saunders 2015 gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekten Martin Rein-Cano (TOPOTEK 1) entwickelte, besteht aus 2.464 Spieluhren. Streng symmetrisch angeordnet und doppelseitig integriert in eine acht Meter lange und von innen beleuchtete Wand, lassen sie in unzählbaren („myriad“) Kombinationsmöglichkeiten 54 kurze Melodien erklingen. Das musikalische Spektrum reicht von Kinder- und Volksliedern über klassische Melodien bis hin zu internationalen Popsongs. Die Besucher*innen lösen das Spiel der Spieluhren selbst aus und werden so Mitkomponierende eines buchstäblich weltumspannenden musikalischen Kosmos aus Spieluhrenmelodien (Klanginstallation solo, täglich um 14 Uhr und 19 Uhr).
Die konzertanten Collagen (täglich um 15 Uhr, 16 Uhr, 17 Uhr und 18 Uhr) erweitern die Klanginstallation durch performativ-kompositorische Elemente. Konzertante, interaktive und räumliche Formen, Ausstellungs- und Konzertformate werden verwoben. Die Übergänge zwischen Konzert- und Installationsbetrieb erscheinen fließend. Schon bei der Entwicklung von „Myriad“ hatte Rebecca Saunders an eine Kombination der Klanginstallation mit einigen anderen Stücken gedacht, realisiert wurde dies jedoch bisher nicht. Das Projekt „Myriad II“ setzt das Konzept nunmehr erstmals um.

MODULAR MUSIC von singuhr — projekte präsentiert insgesamt drei Werke im Zwischenbereich von Konzert, Installation, Environment und Performance. Nach der erfolgreichen Aufführung des „Modular Organ System“ von Phillip Sollmann und Konrad Sprenger in der Betonhalle im Januar 2022 folgt auf Rebecca Saunders Konzertinstallation zum Abschluss die Aufführung von David Tudors „Rainforest IV“ aus dem Jahr 1973 in der Elisabethkirche in Berlin-Mitte. Alle drei Werke verstehen sich als modulare künstlerische Plattformen, die modellhaft für neuartige Formen grenz- und genreübergreifender Musik- und Kunstproduktionen an drei verschiedenen Aufführungsorten in Berlin stehen. MODULAR MUSIC präsentiert individuell bespielte Räume mit je eigener Charakteristik, in denen das Publikum zum Teil der Inszenierung wird.

Radialsystem, Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin
3.3. — 5.3. + 9.3. — 12.3.2022
14 — 20 Uhr

Programm:
14 Uhr: Klanginstallation
15 Uhr: Konzertante Collage 1
16 Uhr: Konzertante Collage 2
17 Uhr: Konzertante Collage 1
18 Uhr: Konzertante Collage 2
19 Uhr: Klanginstallation

Eröffnung: 2.3.2022 (18 Uhr: Collage 1, 19 Uhr: Collage 2, 20 Uhr: Collage 1, 21 Uhr: Collage 2)

Tickets (20/15/10/5 Euro) zu jeder vollen Stunde
Für alle Besucher*innen gilt die 3G-Regel. Auf die Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln wird strikt geachtet.  Der Zugang zur Ausstellung ist nur mit FFP2-Maske gestattet.

Mitwirkende:
Marco Blaauw — Trompete
Chatschatur Kanajan — Violine
Nathan Plante — Trompete
Caleb Salgado — Kontrabass
Simon Strasser — Oboe
Ernst Surberg — Piano
Leitung: Bettina Junge, Leon Ackermann

Mitarbeit:
Technische Leitung: Steffen Wolf
Licht, Lichtechnik: Jörg Bittner, Luigi Kovács
Ausstellungsbau: Jan Römer

Veranstaltet von singuhr e.v.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
In Zusammenarbeit mit Radialsystem

Mit freundlicher Unterstützung von TOPOTEK 1
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